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Das irisch-römische Dampfbad

Römisches DampfbadDas irisch-römische Dampfbad ist keine traditionelle Form des Saunabades, sondern wurde im Wellness-Bereich neu entwickelt. Aber die Anwendung entspricht zu einem Teil dem römischen Tepidarium, welches im römischen Reich entweder als einzelner Waschraum oder ein Teil einer Therme darstellte. Das so genannte Tepidarium diente damals dazu sich zu waschen. Der Raum war durch Wand- oder Fußbodenheizungen angewärmt und trocken.


In einem modernen irisch-römischen Dampfbad liegt die trockene Raumlufttemperatur zwischen 25 und 35 Grad. Meist dient das Tepidarium dazu, sich vorab mit Bürstenmassagen auf die anschließende Kammer, die eine Temperatur von rund 50 bis 55 Grad besitzt, vorzubereiten. Automatisch wird so das Schwitzen gesteigert. Nach der Schwitzkur wird sich dann erst einmal abgekühlt und daraufhin ist eine kleine Ruhepause empfehlenswert, bevor es weiter mit dem zweiten Saunagang geht. Und gut erholt wird erneut das Tepidarium aufgesucht, sowie die den zweiten, feuchteren Raum, aber anschließend folgt das irische Dampfbad, das neben einer hohen Luftfeuchtigkeit, auch eine hohe Dampfproduktion besitzt. Das irisch-römische Dampfbad dient vor allem für die Reinigung der Haut, so wie es auch die Römer bereits taten. Saunahersteller finden Sie bequem via Mausklick online.

Denn zwar wird die römische Badekultur hochgelobt und sicherlich in der Antike auch hochentwickelt. Aber die Badehäuser waren keine Erfindung der Römer selbst, sondern die der Griechen. Trotzdem genossen die Römer die Badekultur und nutzten sie – sofern sie es sich leisten konnten – mehrmals wöchentlich. Die Therme war in mehrere Bereiche unterteilt, darunter auch das Tepidarium, das als Umkleide- und Waschraum diente. Die Heizung funktionierte über ein System, ausgehend von einem großen Holzofen. Neben schwitzen und baden waren die römischen Thermen mehr als nur ein Ort der Reinigung, vielmehr ein kultureller Treffpunkt. Dabei waren Männer und Frauen getrennt. In der Regel konnten Frauen morgens, und die Männer nachmittags sich in der Therme aufhalten. Allerdings ging die Badekultur im Mittelalter dann unter. Man lächelte sogar in Zeiten der Pest darüber, wenn es hieß, dass mit Baden und Schwitzen die Ansteckung vermindert werden könnte. Inzwischen sieht es indes ganz anders aus. Denn auch wenn wir ein eigenes Badezimmer besitzen, kann das noch lange nicht eine Sauna ersetzen.


 

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