Das Saunasalz
Jeder, der mal einen Tag an der Küste verbracht hat, wird das kennen: Endlich wieder tief durchatmen können. Die salzige Meeresluft regt Wohlbefinden und Verdauung an und scheint gleichzeitig die Haut zu reinigen.
Einen ähnlichen Effekt erwartet man sich oft von Aufgüssen mit Saunasalz. Vor allem Allergiker und Menschen mit Lungenkrankheiten und Asthma versuchen so ihre Krankheiten zu lindern. Doch sehen Wissenschaftler und Ärzte den Effekt umstritten, da das Salz in der Sauna ja nicht mit der Luft transportiert wird, sondern auf den Saunasteinen regelrecht verbrutzelt.
Viel sinnvoller ist die Anwendung von Saunasalz auf der Haut. Kurz vor dem eigentlich Dampfbad, oder auch während dessen, wirkt es wie ein zusätzlicher Temperatur Kick und bringt den Körper so richtig zum Schwitzen. Diese Osmose-Effekt hilft bei der Entschlackung und auch bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie zum Beispiel Akne.
Unangenehm wird es allerdings, wenn das Salz in Wunden gerät. Hier sollte man wirklich aufpassen. Aber dass man in der Sauna offene Verletzungen mit einem Pflaster abdeckt, versteht sich eigentlich von selbst.
Verreibt man das Salz zusätzlich während des Saunagangs auf der Haut, erzielt man einen optimalen Peelingeffekt. Danach ist die Haut ganz streichelzart, und sogar extrem beanspruchte Stellen wie die Hornhaut der Füße und rissige Ellenbogen wirken geglättet.
Um die Haut mit zusätzlichen Mineralien zu versorgen, sollte man grobes Meersalz verwenden. Einfaches Haushaltssalz tut es aber auch. Da sich während des Dampfbades das Saunasalz von alleine vom Körper löst, finden sie meist nur in gefliesten Bädern und Saunabereichen statt, um diese für die folgenden Gäste gründlich reinigen zu können.
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