Die Saunabürste
Einen Saunagang kann man gut mit einem Hausputz von Innen vergleichen. Giftstoffe werden ausgeschwitzt, die Haut optimal durchblutet und wirkt hinterher wieder straff und prall.
Um den Körper bei der Entgiftung aktiv zu unterstützen, empfiehlt sich eine Bürstenmassage mit einer Saunabürste während oder nach dem Dampfbad. Saunabürsten sollten aus natürlichen Materialien, wie Borsten, Naturfasern und Holz bestehen, da man sich sonst leicht an ihnen verbrennen kann, wenn sie aus einem wärmeleitenden Stoff gemacht sind.
Meist befinden sich die etwas weicheren Tierborsten außen und rubbeln so sanft abgestorbene Hautpartikel und eingewachsene Härchen weg, während die kräftigeren Naturborsten im Inneren des Bürstenkopfes tief in das Gewebe vordringen und so den Lymphfluss stimulieren.
Auch Hauterkrankungen, wie die unerwünschte Orangenhaut und Akne, können so wirkungsvoll behandelt werden. Man sollte jedoch nie zu feste aufdrücken, sonst belastet man die Haut zu stark und trocknet sie am Ende gar aus.
Eine Saunabürste sollte über einen möglichst langen Griff verfügen, damit man mit ihr nicht nur den Rücken erreicht, sondern ohne mühsames Beugen und Verrenken an alle Körperregionen gelangt, ohne sich in der tropischen Sauna-Temperatur übermäßig zu verausgaben.
Nach der Bürstenmassage tut der Haut eine Abkühlung und etwas Ruhe gut. Eine Dusche mit einem anregenden Duschbad ist nun genau richtig. Auch ein sanfter Peelingschaum kann seine Wirkung jetzt sehr gut entfalten.
Im Anschluss ist die Haut nun bereit für die Aufnahme von tiefwirksamen Pflegestoffen, wie zum Beispiel einer reichhaltigen Bodylotion oder einem duftenden Körperöl. Praktisch sind Saunabürsten, bei denen sich der Bürstenkopf abnehmen und über einem integrierten Griff oder einer Schlaufe zur intensiven Bürstenmassage nutzen lässt.
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