Die Aufgusskelle
Der Saunaaufguss ist für viele Wellness-Fans das wahre Highlight in der Sauna. Durch das Auftragen von kaltem Wasser oder Schnee wird die Luftfeuchtigkeit in regelmäßigen Abständen erheblich erhöht und auch die Temperatur steigt subjektiv gefühlt weiter an.
Damit man sich beim Verdampfen des Wassers auf den heißen Saunasteinen oder am Saunaofen nicht verbrennt oder verbrüht, trägt man den Aufguss immer mit der Aufgusskelle auf. Diese hat idealerweise einen ca. 60 cm langen Griff, so dass man die Flüssigkeit sicher geschützt vor Spritzern verteilen kann.
Meist kommt die Aufgusskelle mit dem Saunaeimer oder auch Aufguss Eimer in einem Set zusammen, da sie ja nun mal auch gemeinsam zum Einsatz kommen.
Wichtig ist auch hier, dass sowohl der Griff der Kelle, als auch der Eimer aus natürlichen Materialien wie Holz bestehen, die keine Wärme leiten und so auch kein Verletzungsrisiko bergen. Damit die Luftfeuchtigkeit nicht zu drückend wird, kurbelt man die Umwälzung der Dampfschwaden und der heißen Luft mit der Hilfe eines Handtuches an. Dabei schlägt und schleudert man das Handtuch für ein paar Minuten mit jedem Wasserschwall erneut durch die Luft.
Um die belebenden und entspannende Wirkung der Sauna noch zu verstärken, kann man auch ätherische Öle mit in den Saunaguss geben. Einfach ein paar Tropfen direkt in die Aufgusskelle mit Wasser geben, dann über die heißen Steine gießen.
Sauna Aufgüsse werden in regelmäßigen zeitlichen Abständen wiederholt, meist zur vollen Stunde. In Wellness Anlagen macht dies das Personal für die Kunden und kümmert sich auch um die Luftumwälzung durch das Handtuch.
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