Regeln für die Sauna
Das oberste Gebot beim Saunen ist stets die Rücksichtnahme, denn es gibt wohl kaum einen intimeren Ort den man sich nicht selten mit fremden Menschen teilt, als die Sauna. Gerade deshalb sollte sich jeder an ein paar Verhaltensregeln halten um den Aufenthalt so angenehm und stressfrei wie möglich zu verbringen. Denn darum geht es schließlich beim Saunen: Um Entspannung, Abschalten und der Steigerung des Wohlbefindens.
Grundsätzlich betritt man eine Sauna nackt, natürlich mit Handtüchern bestückt, auf denen man es sich gemütlich macht. Wer sich zu sehr geniert, kann auch im Bikini oder Badehose saunen gehen, sollte sich aber bei eingestandenen und zumeist nackten Saunagängern nicht über die Blicke wundern. Für diese wie für alle anderen gilt aber natürlich, dass Starren ein absolutes Tabu ist. Keiner kann sich entspannen, wenn einem neidische oder gar abfällige Blicke zugeworfen werden. Dasselbe gilt für Kommentare jeglicher Art – diese sind schlichtweg vollkommen unangebracht.
Natürlich sollte man nicht nackt durch den ganzen Wellness-Bereich spazieren, sondern dafür wird jedem Gast ja stets ein Bademantel ausgehändigt. Diesen, als auch Badelatschen sind ein Muss außerhalb der Sauna und gleichzeitig ein Tabu in der Sauna. Ebenfalls gehören zur Ausrüstung zwei Handtücher. Eins als Unterlage in der Sauna, welches lang genug sein sollte, dass der ganze Körper darauf passt und das andere zum Abtrocknen nach dem Kältebad. Hier lauert auch die nächste goldene Regel: Immer erst abduschen, bevor man sich ins kühle Nass begibt.
In der Sauna selbst sollte man sich für einen Sitz oder Liegeplatz entscheiden. Diejenigen, die sich unsicher sind, wie viel Wärme sie vertragen, gerade nach einem Aufguss, sollten sich in die Nähe der Tür setzen, andere können sich zwischen den verschiedenen Etagen entscheiden, sollten dort aber dann auch die gesamte Zeit bleiben.
Wenn sich alle an diese Regeln halten, ist jedem ein angenehmer Saunagang gewiss.
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