Fußbäder für das Wohlempfinden
Ein grob unterschätzter Kandidat für das körperliche Wohlbefinden sind Fußbäder. Die Füße in knöchelhohes warmes Wasser gestellt, fördern die Durchblutung und helfen so den vielen Menschen mit kalten Füßen. Das wohlige Gefühl warmer Füße setzt nicht nur die Unannehmlichkeit kalter Füße entgegen, sondern kann auch helfen, die Füße für das Einschlafen bzw. Entspannen aufzuwärmen.

Für den Saunagang hat das Fußbad auch einige Vorteile. Man sollte man sich ohnehin vorher gründlich duschen und könnte dies z.B. mit einem warmen Fußbad verbinden. Dadurch ge
wöhnt sich der Körper schon einmal an die ihm bevorstehende Wärme und man schont sich und seinen Kreislauf. Außerdem behindern kalte Füße auch das Wohlempfinden des Schwitzens in der Sauna.
Auch nach der Sauna bietet es sich an ein weiteres Fußbad zu nehmen um den Körper wieder langsam runter zu regulieren, was die Temperatur angeht. Verbinden kann man dies natürlich mit einer Fußpflege um den Wellness-Grad noch einmal zu erhöhen. Mit Badesalzen kann man zum Beispiel die Haut geschmeidiger werden lassen. Kaufen kann man diese in Apotheken und Drogeriemärkten. Sollten sie Hornhaut haben, lässt sich diese am besten mit einem Bimsstein weghobeln, wenn die Füße weich und aufgewärmt sind. Natürlich, und wie den meisten bekannt, sollte man Nägel auch immer nur schneiden, wenn die Füße vorher eine Weile im Wasser waren. Auch Schweißfüßen kann mit Fußbädern entgegengesetzt werden. Einfach etwas warmen Salbeitee in das Wasser geben und die Füße 15 Minuten darin ruhen lassen.
Wer einen schwachen Kreislauf hat, kann sich mit ansteigenden Fußbädern behelfen. Ansteigende Fußbäder sind solche, wo nach und nach die Temperatur des Wassers erhöht wird. Dies kann man entweder ganz einfach mit einem professionellen Fußbad anstellen oder einfach bei traditioneller Methode immer wieder heißes Wasser nachkippen.
Menschen mit Venenleiden und Krampfadern sollten allerdings die Finger bzw. Füße von Fußbädern lassen, durch die aufsteigende Wärme besteht die Gefahr der Embolie.
|