Die Saunauhr
Bei Temperaturen bis zu 130° Celsius kann man unmöglich eine Armbanduhr mit in die Sauna nehmen, erst recht nicht, wenn das Armband aus Edels
tahl besteht und die Wärme an das Handgelenk weiter leitet. Doch nicht nur chronisch kranke oder ältere Menschen, Kinder, Schwangere oder Leute mit Kreislaufproblemen sollten auf die Länge ihrer Dämpfbäder achten.
Gerade wenn man gezielt in der Sauna das Immunsystem stärken möchte oder in Form einer bestimmten Kur die Abfolge von Abkühlung und Dampfbad genau einhalten muss, kommt man um eine spezielle Saunauhr nicht herum.
Saunauhren sind besonders hitzebeständig und verfügen über ein großes, leuchtendes Zifferblatt, damit man auch trotz hoher Luftfeuchtigkeit noch die Zeit ablesen kann. Natürlich hat die Technik auch hier ihren Fortschritt geleistet, und es gibt Saunauhren auch mit digitaler Zeitanzeige und praktischen Zusatzfunktionen.
Nicht nur beim Uhrwerk sollte es sich um ein stabiles und zuverlässiges Synchronuhrwerk handeln, welches auch bei hohen Temperaturen hitzebeständig bleibt, gleiches gilt auch für die Gläser. Standardmäßig wird deswegen für spezielle Saunauhren Mineralglas eingesetzt.
Besonders hochwertige Produkte verfügen neben einer Zeitanzeige auch gleich über ein Thermometer und ein Hygrometer, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit gleichzeitig zu messen. Hochmoderne Geräte zeigen diese dann schon außen an, so dass man sich vor dem Saunagang schon mit den relevanten Werten vertraut machen kann und gegebenenfalls zu einem anderen Zeitpunkt wieder kommt.
Natürlich ist die Saunauhr unerlässlich, wenn man mehrere aufeinander folgende Aufgüsse plant. Die schon genannten Geräte sind zwar wirklich toll und praktisch, aber auch nicht unbedingt günstig. Wenn es nur um den Ablauf der Aufgüsse geht, so tut‘s auch schon eine einfache Sanduhr.
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