Der Saunaduft
Um den Saunagang zu einem ganzheitlichen Sinneserlebnis zu machen, kann man die entspannende Wirkung des Dampfbades noch durch die Zugabe ätherischer Öle intensivieren. Hierbei reichen meist schon einige wenige Tropfen aus, um den Aufguss zu aromatisieren, schon steigt einem der herrliche Duft von frischen Fichtennadeln oder spritzigem Zitronengras in die Nase.
Richtig eingesetzt kann ein aromatisierter Saunaguss mit dem richtigen Saunaduft nicht nur für eine angenehme Brise sorgen, sondern auch gezielt zur Therapie von bestimmten Beschwerden einsetzen. Die Kombination aus Kräutern wie Eukalyptus, Minze und Salbei lindert Beschwerden der Atemwege, während fruchtig-frische Düfte wie Lemone eine belebende Wirkung auf Geist und Sinne haben. Lavendel- und Rosenöle wirken hingegen beruhigend und fördern den Schlaf.
Mit der aufsteigenden Luftfeuchtigkeit dringt der Duft in die komplette Saunakabine vor. Wichtig ist es jedoch, dass man beim Kauf auch tatsächlich zu einem hochwertigen ätherischen Öl greift, da die günstigeren, parfümierten Öle nicht nur Kopfschmerzen und Unwohlsein begünstigen können, sondern sich auch nicht richtig im Wasserdampf lösen.
Ein Anhaltspunkt kann der „blaue Tropfen“ des deutschen Saunabundes sein, der den Kunden geprüfte Qualität für Sauna-Aufgusskonzentrate und Duftstoffe garantiert. Hat man jedoch seine Lieblingsdüfte gefunden, so kann man gerne kreativ sein und die einzelnen Aromen miteinander kombinieren.
Auch echte Kräuter und getrocknete Blumen können für zarte Düfte im Dampfbad sorgen, doch sollte man bei Allergien in diesem Fall eher vorsichtig sein. In Kombination mit der Farbtherapie kann ein Saunagang mit aromatisiertem Aufguss ein richtiger Quell der Energie sein und die müden Lebensgeister und Sinne wieder auf Vordermann bringen.
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